Ca. 25 FEUERIANER unter der Leitung von Senatspräsident Gerald Rehn meldeten sich zu dieser Führung an. Das geschichtsträchtige Nationaltheater wurde bereits 1777 als Schauspielhaus durch Kurfürst Carl Theodor gegründet und ist nun seit 1957 im Dauerbetrieb. Es benötigt dringend und zwingend eine umfassende bauliche, denkmalgerechte Modernisierung. Die vorhandenen Materialien waren teilweise nicht mehr zulässig, sodass fast alle sichtbaren Oberflächen denkmalrechtlich überarbeitet oder im Kontext des Bestands erneuert werden.
Tilmann Prölloch – Geschäftsführender Intendant und Erster Eigenbetriebsleiter des NTM – ließ es sich nicht nehmen, uns aufs Herzlichste zu begrüßen.
Mit Bauhelmen und Warnwesten ausgestattet konnte die Führung unter der kompetenten Leitung von Frau Nele Haller – Leitung Presse und Marketing Generalsanierung – starten. Sie führte uns engagiert und umsichtig über die Baustelle. Wir erfuhren sehr viel Wissenswertes über den komplizierten und kostenaufwändigen Umbau des Gebäudes mit all seinen Tücken, z.B. einen Durchgang durch die dicken Bunkermauern im Keller zu fräsen.
Frau Haller brachte uns auf sehr eindrucksvolle Weise Sinn und Zweck der Generalsanierung des Nationaltheaters nahe, beantwortete die Fragen der Teilnehmer und gab uns einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand des Umbaus.
So wird u.a. das obere Foyer im Opernhaus klimatisiert, die Akustik im Schauspielhaus soll deutlich verbessert werden, das obere Foyer im Schauspielhaus wird wieder für die Besucher zugänglich gemacht und mit dem neu gestalteten Vorplatz soll das sanierte Theater wieder als strahlender Stadtbausein in Erscheinung treten.
Nach ca. 1 ½ Stunden endete die Führung. Mit einem großen Dankeschön verabschiedeten wir uns von Frau Haller, mit dem Versprechen im nächsten Jahr wiederzukommen, um den Fortschritt der Generalsanierung in Augenschein zu nehmen.

Gisela Sojka
Staatssekretärin des Senats
