Bikertour FEUERIO-Senat & Freunde – 2026

Am Freitag, dem 21.08.2026 war es wieder soweit: Aufbruch zur diesjährigen Biker-Tour des FEUERIO-Senats an vertrauter Stelle, im Wirtshaus zum Neckartal/Feudenheim, bei unserem Ex-Prinzen, Senator und Mitglied des Planungsteams, Andreas Stolze.

Die Wiedersehensfreude war riesig, alle hatten sich auf dieses Event gefreut. 12 Biker waren zur Stelle, 2 kamen später nach. 12:30 Uhr wurden die Motoren gestartet, 10 Minuten später waren alle auf der Strecke Richtung Großer Feldberg im Taunus.

Die ersten Regentropfen fielen noch in Mannheim, aber unsere Route führte uns von den Regenwolken weg Richtung Norden, so dass wir tatsächlich trocken geblieben sind.

Nach Überqueren der Wormser Rheinbrücke ging es über kleinere Straßen auf der linken Rheinseite durch liebliche Gegend mit reichlich erntereifen Rebstöcken bis nach Bingen. Dort setzten wir mit der Fähre, die trotz extremen Niedrigwassers in Betrieb war, nach Rüdesheim über. Eine Gruppe machte kulturbeflissen noch einen Abstecher zum Niederwalddenkmal, die zweite zog ein leckeres Eis in der Drosselgasse vor.

Der nächste Streckenabschnitt war ein besonderer Leckerbissen, mit geschwungenen Straßen in bergigem Gelände. Er führte uns, in beschwingter Fahrt ohne nennenswerten Verkehr, bis zum Ziel in Schmitten am Großen Feldberg,

Wir wurden bereits im Hof von den Wirtsleuten des Hotels Kurhaus Ochs herzlich empfangen, die Zimmer wurden zügig verteilt, und nach einem isotonischen Getränk an der Bar war auch noch Zeit für einen Saunagang, bevor es in bester Stimmung zum gemeinsamen Abendessen ging. Grillbuffet stand auf dem Plan – es war für jeden was dabei und sehr gut geschmeckt hat es auch. Ein Auftakt nach Maß, der in der Hotelbar mit dem Namen „K zwo“ ziemlich spät seinen Ausklang fand. In der Nacht hatte uns der Regen auch am Großen Feldberg eingeholt und nach sorgfältigem Studium der Wetterlage hatten wir uns entschieden, den Start für die Rundtour auf 10 Uhr zu verlegen

Das Planungsteam hatte einen Rundkurs ausgearbeitet, der uns über eine Strecke von 203 km durch den Taunus bis zur Krombach-Talsperre im Westerwald und wieder zurück führte. Über traumhafte, kurvige Strecken, nahezu ohne Verkehr, durch abwechslungsreiche Landschaften, zogen wir unsere Bahn. Die Stärkung beim Italiener an der Talsperre war höchst verdient – und Petrus hatte auch ein Einsehen und ließ uns trockenen Reifens wieder nach Schmitten fahren.

Der vertraute Ablauf – isotonisches Getränk, Sauna und Vorbereitung aufs gemeinsame Abendessen – eröffnete den gemütlichen Teil des Tages. Groß war die Freude, dass unser Feuerio-Ehren-Senatspräsident Gerd Stolze, zusammen mit Gregor Spachmann nachgekommen war und bei der Abendveranstaltung Präsenz zeigte. Es war ja auch ein besonderer Abend, denn es galt, das 10-jährige Jubiläum der Feuerio-Biker-Tour zu feiern. Die richtigen Worte wurden gefunden, dem Gründer des Feuerio-Biker-Events Gerd Stolze von Herzen gedankt, dem Planungsteam ebenfalls. Weinpräsente wurden verteilt, und die Stimmung erreichte einen Höhepunkt nach dem anderen. In der für die Gruppe typischen, lockeren Betrachtungsweise wurden ein paar spezielle Fahrmanöver des Tages nachbesprochen, ich erwähne hier nur die Begriffe „Mais-Charly“ oder „Aufsitzrasenmäher-Michel“ …

Gestärkt erfolgte wieder der Abstieg in die „K zwo-Bar“, wo wir in höchst heiterer Runde und kühlen Getränken den Abend ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen hieß es bereits Abschied zu nehmen, nicht ohne zuvor ein herausragendes Frühstück vom Buffet genossen zu haben, wo es an nichts gefehlt hat, bevor wir die Bikes zur Sonntags-Tour sattelten.

Die Strecke führte uns bei bestem Biker-Wetter am Großen Feldberg vorbei, und auf der Südseite des Taunus hatten wir einen traumhaften Blick auf die atemberaubende Skyline von „Mainhattan“, aber wir haben Frankfurt rechts liegen lassen und sind weiter nach Hanau am Main entlang gefahren, bevor es dann bei Seligenstadt in den Odenwald hinauf ging. Wir hatten ausgemacht, dass wir uns wieder zu einem letzten Stopp in Siedelsbrunn im Gasthaus „Morgenstern“ treffen wollen. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass diese Idee noch mehr Zeitgenossen hatten. Mit Müh‘ und Not war noch ein Platz für Kaffee und Kuchen in der Nähe des Tresens zu ergattern.

Nach der Verabschiedung fuhren wir den letzten Teil der Strecke in kleinen Teams Richtung Heimat, voll von den Erlebnissen und Eindrücken der letzten Tage. Knapp 600 km Strecke ohne Blessuren und Schäden in großer Eintracht und Harmonie in gelebter Freundschaft lagen hinter uns.

Kein Wunder, dass diese Veranstaltung bereits jetzt Kultstatus hat. Im nächsten Jahr geht’s wieder auf Tour!

Thomas Köber
Senator und Mitglied des Planungsteams