(
: Markus Proßwitz, Photo Proßwitz)

Fabian Klenk – Stadtprinz mit Herz, Haltung und Humor
Stadtprinz Fabian der Erste vom LebensOrt steht für eine Fastnacht, die mehr ist als Glanz, Orden und Konfetti. Er steht für Menschlichkeit. Für Zusammenhalt. Für Mannheim. Für die Kurpfalz. Und für ein klares Credo:
„Unitas in varietate et inclusione“ – Zusammenhalt in Vielfalt und Inklusion.
Geboren 1983 in der Universitätsstadt Tübingen, aufgewachsen in Stuttgart und der Region, bringt Fabian Klenk zwar schwäbische Wurzeln mit – aber spätestens seit 2017 schlägt sein Herz eindeutig kurpfälzisch. Damals zog er der Liebe wegen nach Mannheim: Für seinen Traummann Joti ließ er Vertrautes zurück und fand in der Quadratestadt eine neue Heimat. Eine, die ihn nicht nur aufgenommen, sondern begeistert hat. Mannheim ist für ihn kein Wohnort, sondern ein Lebensgefühl. Offen, direkt, manchmal rau – aber immer ehrlich, warm und überraschend herzlich.
Die Liebe zu Mannheim geht bei Fabian Hand in Hand mit der Liebe zur gesamten Kurpfalz: gutes Essen, großartige Weine, lange Abende mit Gesprächen, Lachen und echter Nähe. Genuss ist für ihn kein Luxus, sondern Lebenskunst.
Vom Zahlenmenschen zum Menschenmenschen
Beruflich führte Fabians Weg zunächst durch stark ökonomisch und kapitalistisch geprägte Branchen: Energie- und Immobilienwirtschaft, internationale Unternehmensberatung, hohe Budgets, viel Verantwortung, viel Tempo. Stationen, die ihn geprägt haben – fachlich wie menschlich. Loyalität, voller Einsatz und der Anspruch, immer das Beste zu geben, ziehen sich wie ein roter Faden durch seinen Lebenslauf. Wenige Arbeitgeber, viele Rollen – ein klares Zeichen für Verlässlichkeit und Commitment.
Heute ist Fabian Klenk in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft angekommen – und genau dort, wo er sein möchte. Als CTO sowie Bereichsleiter für IT, Marketing, PR und Recht bei Pflege im Quadrat gestaltet er digitale Transformation mit Sinn. Hier geht es nicht um Rendite um jeden Preis, sondern um echte Wirkung: Menschen helfen, Würde bewahren, Teilhabe ermöglichen. Für Fabian ist es ein Privileg, Teil eines Unternehmens zu sein, das jeden Tag ganz konkret das Leben anderer Menschen verbessert.
Inklusion und Diversität: Haltung statt Schlagwort
Spätestens seit seinem Umzug nach Mannheim sind Inklusion und Diversität für Fabian keine theoretischen Konzepte mehr, sondern gelebter Alltag – und nicht verhandelbare Grundvoraussetzungen.
Das zeigt sich auch in seinem langjährigen ehrenamtlichen Engagement:
Als Mitorganisator des Mannheimer Christopher Street Day von 2019 bis 2022 setzte er klare Zeichen für Sichtbarkeit, Respekt und Gleichberechtigung. In der Tagespflege LebensOrt Schönau engagiert er sich ganz praktisch: mit IT-Kursen für ältere Menschen, Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen – und oft einfach durch Dasein. Zuhören. Gemeinsam spielen, kochen, lachen. Weil Teilhabe manchmal genau dort beginnt.
Fabian ist überzeugt: Eine Gesellschaft misst sich nicht an Hochglanzbroschüren, sondern daran, wie sie mit den Menschen umgeht, die weniger Glück oder weniger Privilegien hatten.
Fasnacht – entdeckt, verstanden, geliebt
Als protestantischer Christ hatte Fabian vor 2017 wenig Berührungspunkte mit der Fastnacht. Doch durch seinen Lebensgefährten Joti – Stadtprinz Joti I. im Jahr 2016 – entdeckte er diese Tradition neu. Und lernte sie lieben. Als verbindendes Element. Als Ventil. Als kulturelles Gut, das Menschen zusammenbringt, unabhängig von Herkunft, Alter, Lebensentwurf oder Kontostand.
Seit Jahren ist Fabian Senator der Löwenjäger aus Käfertal und in jeder Kampagne auf zahlreichen Veranstaltungen präsent. Für ihn ist Fastnacht schützenswert: Sie erlaubt es, aus sich herauszugehen, Sorgen für ein paar Stunden draußen zu lassen und der Obrigkeit auch mal mit Humor und Witz entgegenzurufen: Wir sind der Souverän.
Gerade in unruhigen, verunsichernden Zeiten ist Fastnacht für Fabian kein Eskapismus, sondern gesellschaftlich relevant.
Wandler zwischen Welten – mit Humor und Haltung
Fabian Klenk beschreibt sich selbst als „Wandler zwischen Welten, Anschauungen und Generationen“. Diplomatisch, zuhörend, verbindend. Er lehnt weder Traditionen reflexhaft ab, noch möchte er alles um jeden Preis modernisieren. Für ihn sind Traditionen ein moralischer Kompass – sie dürfen und sollen sich weiterentwickeln, aber behutsam, sinnvoll und respektvoll gegenüber der Lebensleistung aller Generationen.
Dass er homosexueller cis-Mann ist, macht er nicht zum Mittelpunkt seiner Existenz. Entscheidend sind für ihn Taten, nicht Etiketten. Schubladendenken liegt ihm fern – dafür ist das Leben zu bunt, zu komplex und zu schön.
Und ja: Humor gehört zwingend dazu. Fabian lacht gerne – am liebsten auch über sich selbst. Seine Freund*innen sagen: Mit Fabian feiert man am besten. In der Kampagne als Stadtprinz möchte er das nun einer größeren Öffentlichkeit „zur Probe“ anbieten. 😉
Privat? Musik, Tanz, Genuss und Neugier
Privat liebt Fabian Musik in nahezu allen Facetten: von Motown über die 60er bis 80er Jahre, klassische Musik, elektronische Beats bis zu Disco-Klassikern. Klavier hat er mal gelernt – eingerostet, aber nicht vergessen. Gesungen wird dafür umso leidenschaftlicher. Tanzen? Früher fast Gold-Status, heute mit viel Freude und leichtem Trainingsrückstand. 😉
Reisen, Thriller im Kino, Kochen und gutes Essen runden das Bild ab: ein neugieriger, genussfreudiger Mensch mit offenem Blick auf die Welt
Stadtprinz mit Auftrag
Für Fabian Klenk ist das Amt des Stadtprinzen eine außerordentliche Ehre – und eine große Verantwortung. Er möchte seine Kampagne nutzen, um auf Teilhabe, Inklusion und gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Und gleichzeitig die Fastnacht als das feiern, was sie ist: ein Raum für Freude, Freiheit, Gemeinschaft und Hoffnung.
Ein Stadtprinz für Mannheim.
Für die Kurpfalz.
Und eben für alle Menschen.
AHOI!
Vielen Dank für die Bilder unseres Prinzen Fabian I. vom LebensOrt an: Markus Proßwitz, Michael Ruffler & Günter Bichlmaier
