Ein Hering allein macht noch keinen Aschermittwoch. Beim FEUERIO war es in diesem Jahr eine Zahl, die hängen blieb: 4.444 Euro.
Mit dieser Spende der FEUERIO-Damen an die FEUERIO-Garde endete im stilvollen Ambiente des Golfclub Mannheim-Viernheim offiziell die Fasnachtskampagne 2025/2026. Und es war ein Abend, der vieles vereinte: Dank, Bilanz, Humor und ein Stück Wehmut.
4.444 Euro für die Zukunft der Garde
Feuerio-Dame und Staatssekretärin Kirsten Tschierschke überreichte im Auftrag des FEUERIO-Senats, dem die FEUERIO-Damen seit geraumer Zeit angehören, die symbolträchtige Summe an Gardeminister Dominik Sattler.
Eine starke Geste. Denn die Garden sind sportliches Aushängeschild und Herzstück des Vereins zugleich. Die finanzielle Unterstützung ist ein entscheidender Beitrag, damit Trainings, Kostüme und Turnierteilnahmen auf hohem Niveau möglich bleiben. Der Start in die regionalen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport ist bereits geglückt, die nationalen Endrunden in Hof und Köln stehen noch bevor.
3.300 Gäste und ausverkaufte Säle
Präsident Bodo Tschierschke zog zuvor eine beeindruckende Bilanz: Rund 3.300 Besucherinnen und Besucher bei den Veranstaltungen des FEUERIO in der Kampagne 2025/2026.
Besonders bemerkenswert: Die Prunksitzung war erstmals seit langer Zeit Wochen vor Beginn ausverkauft. Auch die Damensitzung und die nach einer Pause wiederbelebte Fete am Fasnachtsamstag trafen den Nerv des Publikums. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Konzepte, viel Detailarbeit und einer Mannschaft, die weiß, was sie tut.
Dank an ein Prinzenpaar, das Maßstäbe setzte
Ein besonderer Moment des Abends war der Dank an das Mannheimer Stadtprinzenpaar: Nadine II. von der Grokageli und Fabian I. vom LebensOrt.
Bodo Tschierschke nutzte den Rahmen des Heringsessens, um Fabian I. symbolisch „abzudekorieren“ und ihn in sein bürgerliches Leben als Fabian Klenk zu entlassen. Seine Worte waren deutlich: neues Format mit Hausbesuchen, enorme Präsenz, außergewöhnlicher Einsatz. Neue Maßstäbe für das Amt des Stadtprinzen.
Unter großem Applaus ließ Prinzenbegleiter Marcus Merz die Kampagne in gereimter Form Revue passieren – pointiert, humorvoll und stellenweise scharfzüngig. Auch Fabian selbst fand bewegende Worte des Dankes an seine Begleitung und den FEUERIO.
Wertschätzung in alle Richtungen
Doch damit nicht genug: Grokageli-Präsidentin Erika Matthias dankte nicht nur dem Prinzenpaar, sondern auch den beiden Adjutanten Nico Lang und Marcus Merz mit einem persönlichen Geschenk. Ein starkes Zeichen der Verbundenheit, zumal die Grokageli an diesem Abend bewusst auf ein eigenes Heringsessen verzichtet hatte.
Und auch Präsident Bodo Tschierschke selbst blieb nicht unerwähnt. Vizepräsident Stefan Hoock würdigte unter großem Beifall des über 100 Personen starken Publikums die Leistung der „Lokomotive des FEUERIO“.
Den humorvollen Schlusspunkt setzte FEUERIO-Protokoller Alexander Fleck, der sich mit viel Selbstironie als „Kappenschlampe“ auf die Schippe nahm und für einen letzten, herzhaften Lacher sorgte.
Ein Abend, der gezeigt hat, was den FEUERIO ausmacht: Zusammenhalt, Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit, Erfolge nicht nur zu feiern, sondern auch einzuordnen.
Die Kampagne ist verabschiedet. Die sportliche Mission läuft weiter.
Und genau darin liegt die Kraft dieses Vereins.
Jetzt durch die Bildergalerie klicken und den Abend noch einmal miterleben.
